Viva Las Vegas – Die schöne Welt des Scheins

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Unser Stellplatz hinter dem Circus Circus Hoteldirekt am Strip war ein super Ausgangspunkt um Las Vegas auch nachts zu Fuß oder mit den Öffentlichen zu erkunden und so ging’s am ersten Abend gleich mitten hinein in den bunten Trubel.
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Völlig überfordert drifteten wir durch das Lichtermeer vorbei an riesigen Hotelkomplexen und blinkenden Casinos. Irgendwann schafften wir es dann doch noch unsere Buffet-Pässe zu erstehen, wobei es schon eine Herausforderung war die Rezeption oder das Buffet zu finden bei zahlreichen Ein- und Ausgängen, verwirrenden Schilderwäldern und dem ganzen Bling-Bling.
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Bei Tageslicht sah es dann schon etwas anderes aus. Immer noch beeindruckend wirkte alles irgendwie stumpfer.
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Zahlreiche Obdachlose betteln umgeben von plakativem Reichtum um Essen mit traurigen Sprüchen auf ihren Pappschilder. Wirklich glücklich scheint hier niemand zu sein. Die Bedienungen fertigen mit aufgesetztem Lächeln die Touristen ab, hart gesottenen Zocker hacken in deprimierender Monotonie auf die Spielautomaten ein.
Natürlich sind echte Flamingos im Hotelgarten oder ein französisches Dorf samt Eiffelturm und Arch de Triumph in der amerikanischen Wüste beeindrucken, aber es überwiegt das negative Gefühl systematisch verwirrt zu werden um die Reichen noch reicher zu machen.
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Was tatsächlich ganz lustig war, waren die Buffet-Pässe. 24 Stunden lang konnte man die Buffets von 6 Hotels nutzten und sah so auch ein bisschen von Inneren der Hotels und nicht nur die Fassade. Richtig schön war auch das Wynn, in dessen Lobby man durch eine Allee wandeln konnte und auf einer geschwungenen Rolltreppe unter Regenschirmen hindurch in die Parasol Down Bar mit Blick auf einen künstlichen Wasserfall gelangte.
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Während wir uns beim Auf- und Abwandern am Strip noch über den bewölkten Himmel und die nur 29 Grad freuten, vermasselte uns das Wetter den Helikopterflug über den Grand Canyon. Zunächst hofften wir das Wetter würde sich bessern, aber am Flugplatz angekommen war die Sicht gleich Null. Da nahmen wir das Angebot kostenlos stornieren zu können gerne an.
Wir persönlich waren nicht traurig, dass es nach nur 2 Tage in der wohl bekanntesten Glücksspielstadt der Welt weiter ging Richtung Zion Nationalpark und somit wieder raus in die Natur.
Las Vegas ist faszinierend und wir sind froh es gesehen zu haben, werden aber wohl so schnell nicht wiederkommen.

Liebe Grüße, Moi und Andi

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